Aktuelle Meldung

2014

Katzenmord in Butendorf ?

Vor wenigen Wochen ist es an der Horster Str.  im Bereich zwischen Butendorfer Kirche und Kreisverkehr zum Sturz gleich zweier Katzen aus einem Wohnungsfenster mit tödlichem Ausgang gekommen. Da es anzuzweifeln ist, dass gleich 2 Katzen unmittelbar hintereinander aus dem Fenster stürzen, liegt der Verdacht nahe, dass sie herausgeworfen wurden, zumal dies von Passanten so beobachtet worden sein soll. Im besagten Bereich ist es in der Vergangenheit dem Vernehmen nach schon häufiger zu Tierquälereien und Misshandlungen gekommen. Den zuständigen Stellen sind die Tatbestände, wie auch eine Verdachtsperson, seit Jahren bekannt, wirklich unternommen wurde bisher allerdings nichts Effektives, angeblich, weil Zeugen fehlen, obwohl der Tierschutzverein Pfotenhausen e.V. Hinweise gegeben und Zeugen benannt hatte. Wer hat die Zivilcourage und kann Angaben zu Vorfällen machen, damit weitere Übergriffe verhindert werden können?  Damit ihre Anonymität erst einmal gewahrt bleibt,  melden Sie sich am Besten gleich beim Kreisveterinäramt unter 023611532127 (Frau Dr. Lütkefels) und machen dort Angaben oder erkundigen sich, wie Sie die Ermittlungen unterstützen können.   So werden die Behörden vielleicht etwas agiler.

Bereits im Mai 2012 wurde im Bereich der Horster Str. ein schwer verletzter Hund aufgefunden, angebunden an einen dicken Ast, mit einer Kopfwunde bis auf den Schädelknochen, bei dem wir aufgrund der von uns ermittelten Umstände von einem Tötungsversuch ausgingen.

 

Glaubwürdigen Mitteilungen zufolge hat sich in Gelsenkirchen in der 1.Maiwoche 2010 folgendes ereignet:

Skandalöses Verhalten der Gelsenkirchener Feuerwehr

Weil eine Katze schon mehrere Tage in einem Baum festsaß und sich offensichtlich aus Panik weder vor noch zurück traute, wandten sich Mitarbeiter und Patienten des Horster Rehasportvereins hilfesuchend an die Gelsenkirchener Feuerwehr... und erhielten eine barsche Abfuhr durch einen Mitarbeiter, der auf Nachfrage auch seinen Namen nicht nennen wollte. Da hätte man ja besseres zu tun und die Berichte im Fernsehen, wo die Feuerwehren selbstverständlich auch für Tiere ausrückten, seien eh nur für das Fernsehen gestellt.

Nur einem zufällig als Patient anwesenden Feuerwehrmann ist es zu verdanken, dass dann doch noch der Leiterwagen anrückte und das ausgehungerte und dehydrierte Tier vom Baum rettete,allerdings mit Minen und Kommentaren der "Retter", auf die hier nicht näher eingegangen werden braucht.

Auf Nachfragen bei Essener und Gladbecker Feuerwehrleuten wurde entsetzt reagiert und uns mitgeteilt, dass derartige Einsätze zum Pflichtprogramm der Feuerwehren gehören.

Erhebt sich nun die Frage, ob dies gängige Praxis in Gelsenkirchen ist oder nur eine Entgleisung eines Einzelnen (der sich der Unrechtmäßigkeit seines Tuns wohl bewußt war, sonst hätte er ja seinen Namen nennen und der Beschwerde beim Dienststellenleiter gelassen entgegen sehen können) und ob der Katzenhalterin, die ja bekannt ist, Kosten für den widerwillig erfolgten Einsatz auferlegt werden?

In Publikationen zu den Aufgaben der Feuerwehr findet man u.a. folgendes:
Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation, deren Aufgabe es ist, bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten, d. h.,
Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen.

Wir haben den Gelsenkirchener OB um Stellungnahme gebeten

Hier seine Antwort:

Sehr geehrter Herr Benien,

 

heute noch einmal von mir persönlich herzlichen Dank für Ihre E-Mail vom 12. Mai  2010.

 

Ihre Zuschrift habe ich zum Anlass genommen, die Leitung der Feuerwehr um eine Prüfung des

von Ihnen geschilderten Sachverhaltes zu bitten.

 

In der mir inzwischen vorliegenden Stellungnahme weist die Feuerwehr zunächst darauf hin,

dass von ihren Mitarbeitern jährlich ca. 33.000 Einsätze durchgeführt werden. Hierbei sind

regelmäßig Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten und zu schützen.

 

Dazu sind die Mitarbeiter der Feuerwehr auf der Grundlage des Feuerschutzhilfeleistungsgesetz

verpflichtet. Bei der Rettung von Tieren gilt diese gesetzliche Vorgabe jedoch nur bedingt. Hier

ist es vielmehr unsere ethische Selbstverpflichtung, grundsätzlich auch Tiere aus Notlagen zu

befreien. Täglich erobern Katzen in unserer Stadt die Bäume in ihrer Umgebung. In einer

Vielzahl der Fälle verlassen sie diese Bäume auch wieder aus eigener  Kraft.

 

Besorgten Bürgerinnen und Bürgern wird dieser Sachverhalt bei Eingang als Notruf in der

Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz deutlich erläutert. Diese

Vorgehensweise ist bei allen Feuerwehren gleich.

 

Erst wenn nach ausgiebiger Beobachtung und mehreren Lockversuchen durch Anwohner oder

die Besitzer der Katzen kein freiwilliges Herunterkommen vom Baum möglich oder die Katze,

deutlich sichtbar, in einer Notlage ist - beispielsweise wenn sie verletzt oder in einer Astgabel

eingeklemmt ist -, tritt die Feuerwehr in Aktion.

 

So ist es auch hier erfolgt.

 

Die Einsatzkräfte sind mit einer Kraftfahrdrehleiter vorgefahren, haben die Katze gerettet und

der glücklichen Besitzerin übergeben. Dieser Einsatz wird nicht in Rechnung gestellt, da nach

einschlägigen Urteilen der Verwaltungsgerichte bei derartigen Einsätzen keine Kostenpflicht

entsteht.

 

Abschließend möchte ich Ihnen noch mitteilen, dass sich die Beamten aus Fürsorgegründen an

Notrufabfrageplätzen der Feuerwehr und Polizei grundsätzlich nicht mit Ihrem Namen melden

müssen, da dieser bei notwendigen Recherchen über die jeweilige Dienststelle ermittelbar ist.

 

Nach meinen Erkenntnissen ist das Vorgehen der Feuerwehr hier nicht zu beanstanden. Vielmehr

haben die Dienstkräfte in Zeiten knapper Ressourcen folgerichtig gehandelt, um so zu ermitteln,

ob ein Einsatz auch tatsächlich notwendig ist.

 Sollten Sie weitere Fragen zur generellen Vorgehensweise der Feuerwehr haben, können Sie sich

gerne auch direkt mit dem Leiter der Feuerwehr, Herrn Tittelbach, Tel. 17 04-2 00, oder seinem

Vertreter, Herrn Axinger, Tel. 17 04- 2 20 in Verbindung setzen und so in einem Gespräch auch

eventuelle Kooperationsmöglichkeiten zwischen Ihrer Institution und der Feuerwehr auszuloten.

 Mit freundlichen Grüßen

 Frank Baranowski

 

Helfen Sie den Tieren Spendenkonto Sparkasse Gladbeck   IBAN DE904245004000027 08758 KtoInh. Benien Stichwort: Pfotenhausen